Essen gehört zu den lebensnotwendigen Dingen, von denen man sich immer umgeben fühlt und denen man deshalb manchmal nur schwer entkommen kann. Zwanghafte Esser essen oft sehr schnell und bis zum Unwohlsein. Ausserdem nehmen sie auch dann noch Nahrung zu sich, wenn sie gar nicht mehr hungrig sind.
Diese Fressattacken werden häufig im Voraus geplant, in der Regel allein unternommen und können Lebensmittel umfassen, die speziell für solche Episoden erworben wurden.
Viele sagen, dass sie sich nach übermässigem Essen schuldig und beschämt fühlen. Männer und Frauen jeden Alters können darunter leiden, obwohl die Störung in der Regel im späten Teenageralter oder Anfang Zwanzig beginnt. Ein zwanghafter Esssüchtiger hat über mindestens sechs Monate durchschnittlich zwei Essattacken pro Woche.
Das Verhaltensmuster kann jedoch schon früh beginnen, wenn sich einige Kinder in Notsituationen dem Essen zuwenden. Der junge Verstand assoziiert daher Essen mit der Linderung trauriger Gefühle.